Auch Herren 65 eine Klasse für sich

Auch Herren 65 eine Klasse für sich

Nachdem sich in den vergangenen gut zwei Wochen bereits das Herren-60-Team der TG Gahmen konkurrenzlos durch die Tennis-Regionalliga-West spielen konnte, ziehen nun auch die Herren 65 der TG in ihrer Altersklasse einsam ihre Kreise. In dieser Woche schickte man den vermeintlichen Meisterschaftsfavoriten TC Grün-Weiß Lese Köln mit einer 8:1-Packung nach Hause. 

Nach diesem Kantersieg dürfte auf dem Weg zur Meisterschaft kein Weg mehr an den Lüner Herren vorbeiführen. Im Spitzenspiel traf Gahmens Franzose Paul Torre auf den amtierenden Weltmeister der Herren 70, Jorge Camina-Borda. Torre musste in der Saison 2017 verletzt aussetzen, insofern war man an der Kaubrügge gespannt, ob die Nummer Eins in der Lage sein würde, liefern zu können. Beim seinem 6:2, 6:2-Erfolg zauberte der Gahmener aus seinem gesamten Repertoire. Peter Lehnen hatte an Position Zwei beim 6:3, 6:2 ebenso wenig Probleme, wie Peter Faber an Sechs (6:1, 6:1). Hans A. Müller fertigte den früheren ungarischen Davis-Cup-Spieler Robert Machan beim 6:4, 6:4 völlig überraschend ab, ehe Vladimir Nazarenko (6:1, 6:1) sowie Anatol Trotzko (6:2, 6:0) förmlich zum Sieg spazierten. 

In den Doppeln konnten die Gahmener sogar noch nachlegen. Sensationell hierbei der Sieg von Nazarenko und Michael Vasholz gegen die seit Jahren ungeschlagenen Camina-Borda und Domenico Tripodi. Faber/Trotzko sorgten für den achten Punkt, ehe dass Duo Lehnen/Müller knapp im Match-Tiebreak scheiterte und die Kölner somit zu ihrem Ehrenpunkt kamen. Das nächste Heimspiel der Gahmener findet am 13. Juni gegen den Marienburger SC statt. „Höchstwahrscheinlich wird hier bereits die Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft entschieden“, so Mannschaftsführer Horst Sczepan.

Das siegreiche Gahmener Team v.l. mit Horst Sczepan, Peter Faber, Paul Torre, Martin Vasholz, Hans A. Müller, Helmut Sommerfeld, Vladimir Nazarenko, Anatol Trotzko und Peter Lehnen

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